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Schottlands Süden

Für uns ist der Süden Schottlands alles von den Borders bis zur Linie Glasgow - Edinburgh

Wenn man vom Süden nach Schottland kommt, muß man zwangsläufig durch die Borders.

Die offizielle Grenze zwischen England und Schottland geht zwar von Carlisle nach

Lamberton Beach an der Ostküste, aber zu Römers Zeiten war es der Hadrians Wall von Carlisle nach Newcastle.
Von dieser Mauer (zum Schutz der Römer vor den barbarischen Kelten gebaut) sind Reste zu Besichtigen. Es ist schon Interessant was die Römer so alles angestellt haben....

Fährt man im Osten Richtung Norden kommt man durch den Kielder Forest nach Jedburgh. Folgt man der A68 von Corbridge nach Jedburgh überquert man die Cheviot Hills. Hier bekommt man das erste Mal den Eindruck von Highlands. Weitläufiges Heideland, viel Heidekraut wie in den Highlands. An der Grenze steht dann auch der große Grenzstein und man sieht den ersten Piper für die Touris.



Im Westen hat man die Möglichkeit über Scotch Corner an Carlisle vorbei Richtung Dumfries zu fahren. Über die A710 von Dumfries kommt man direkt zum Meer, an dieser Stelle noch die Irische See.

Wunderschöne Dörfer und traumhafte Strände sind es Wert diesen Süden zu "erfahren".

Eine Menge Castles und in der Nähe von Whithorn eine Wanderung zu "St. Ninians Cave". Der Heilige St. Ninian hat sich hierhin zum meditieren zurück gezogen. Im laufe der Jahrhunderte wurde es zu einem Wallfahrtsort. Eingeritzte Namen der letzten paar hundert Jahre in den Felsen zeugen von diesem Umtrieb der Gläubigen.

 

Von einem Wanderparkplatz kann man eine Wanderung starten. Das Ziel sollte nicht nur die kleine Höhle sein, sondern die Küstenlinie. Es wurde ein Wanderweg angelegt der oberhalb der Steilküste entlang wunderschöne Ausblicke bis zur Isle of Man bietet.

 

Der Westen hat hier noch vieles zu bieten. Wenn man der Küstenlinie folgt kommt man langsam nach Norden Richtung Ayr und Prestwick. Vor Bennane Head liegt die kleine Insel "Ailsa Craig". Eigentlich ist es nur ein riesen Felsen im Wasser.
Gegenüber von Ayr kann man schon die Isle of Arran sehen.

In Glasgow war ich noch nicht, kann daher auch keine Tips loswerden.

Allerdings war ich schon ein paar mal in Edinburgh.



Edinburgh ist als Hauptstadt Schottlands ausreichend bekannt. Die Innenstadt ist recht übersichtlich mit dem zentral liegenden Bahnhof und dem Castle in der Nähe. In der Princesstreet kann man einkaufen, hier findet man wirklich alles. Viel schöner finde ich die Parallelstraße (Goergestr.) mit den vielen kleinen Geschäften und urigen Pubs.

Das Castle sollte man auch besuchen. Die "Royal Mile" führt direkt zum Castle. Auf dieser Straße sind auch viele Geschäfte untergebracht, z.B. das Whiskycastle. Ein traditioneller Kiltmaker darf natürlich auch nicht fehlen.

Einen sehr schönen Ausblick über die Stadt hat man vom Calton Hill.


Abends muß man zum Grassmarket, vergleichbar mit der Kölner Altstadt, nur eben viel schöner und direkt unterhalb der Burg. Im "Last Drop" bekamen zum Tode verurteilte ihren letzten Drink.
Man kann sich fast nach Musikgeschmack die Pubs aussuchen. Ich bin im "Fiddler´s Inn" gelandet. Vor ein paar Jahren fand dort jeden Freitag eine "Talentshow" der Fiddler statt, für Folkliebhaber ein muß.

Übernachtet habe ich in Edinburgh entweder auf einem Campingplatz in der Bucht, oder in einer Jugendherberge. Der Campingplatz war bis vor ein paar Jahren einfach eine Wiese, nicht besonders sauber und hauptsächlich für Zelte und Tagestouristen. Das hat sich nach einer Renovierung extrem geändert, nun ist es ein hochmoderner Campingplatz mir zugewiesenen Plätzen und einer extrem kleinen Wiese für Zelte.... :-(

Eine weitere Möglichkeit ist eins der vielen Apartmenthotels. Die Fountain Court Apartments, eine sehr zentrale Unterkunft, lässt keine Wünsche offen. Diese Kette kann ich mit gutem Gewissen empfehlen, da wir sie selber schon genutzt haben. Diverse Apartmenthotels in unterschiedlichen Preisklassen, für jeden was dabei.